Einzelne Abteilungen oder ganze Unternehmen stehen immer stärker unter Zugzwang. Um entsprechend konkurrenzfähig zu bleiben, sollte sich kein Unternehmen vor der Digitalisierung verstecken. Bei der Thematik rundum Low Coding geht es um den Ansatz, Programme und Anwendungen anhand von visuellen Elementen und modellbasierten Entwicklungsmethoden zu konzipieren. Das angestrebte Ziel ist es, durch die Reduktion des zu schreibenden Codes, die Anwendungsentwicklung zu beschleunigen und diese Möglichkeit auch Personen ohne eigene Programmierfähigkeiten zur Verfügung zu stellen.

Am 08.07.2020 wurde dieser beschriebene Themenaspekt in einer Veranstaltung vom VDMA Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart intensiv behandelt. Der Ablauf dieser Online-Veranstaltung war demnach strukturiert in einen Impulsvortrag zum Thema Low Coding, verknüpft mit Anwendungsfällen der Michael Weinig AG und einen Einblick in die Low-Code-Plattform der Simplifier AG.

Im Rahmen dieser Erfahrungsaustauschveranstaltung wurde zu Beginn eine Bestandsaufnahme der Teilnehmer zum genannten Schwerpunktthema initiiert. An der Live-Umfrage gaben ca. 2/3 aller Befragten an, dass sie sich derzeit in der Orientierungsphase befinden. Etwa 1/3 haben schon erste Entwicklungs- und App-Erfahrungen gesammelt und nur vereinzelte befinden sich bereits in der konkreten Umsetzungsphase.

Low Coding noch am Anfang

Dieses Ergebnis zeigte dementsprechend recht früh und deutlich, dass das Thema Low Coding bereits bekannt ist, aber bei vielen noch in den Kinderschuhen steckt. Daher war – wie erwartet – klar, dass es in dieser Veranstaltung darum ging, die Unternehmen vorerst zu informieren und zu sensibilisieren. Um den Teilnehmern das nötige Basiswissen zu vermitteln, wurde vom Fachverband Software und Digitalisierung ein Einführungsvortrag gehalten, der beispielsweise die Herkunft des Begriffes, die Funktionsweise und einen Ausblick beinhaltete.

Um die Thematik für die teilnehmenden Unternehmen dennoch ein Stück weit greifbarer zu machen, wurde die Begrifflichkeit mit dem Praxisbeispiel der Michael Weinig AG veranschaulicht. Dort wird bereits seit 2015 eine digitale Kunden-App angeboten, die es den Endkunden ermöglicht, aktuelle Informationen über die eingesetzten Maschinen zu erhalten. Diese Funktionalität lässt sich außerdem um Monitoring-Funktionen erweitern. Somit wird Transparenz im Fertigungsprozess geschaffen. Dies ermöglicht beispielsweise Schwachstellen zu identifizieren und Prozesse zu optimieren.

Die Kunden-App soll kontinuierlich an die Anforderungen der Kunden angepasst werden und so eine hohe Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit bieten. Dies war bisher mit einem sehr hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. „Wir haben nach einer Technologie gesucht, mit der wir unsere App Suite kontinuierlich anhand von Kundenwünschen weiterentwickeln, und dabei einer klaren Softwarearchitektur folgen können. Diese sollte es ermöglichen, neue Applikationen und Optimierungen von unterschiedlichen Entwicklern schnell und dennoch strukturiert umsetzen zu lassen“, so Jochen Ganz, Leiter der Unternehmenseinheit New Business & Innovation in der Weinig Gruppe.

Durch die Nutzung der Low-Code-Plattform von Simplifier gelang es dem VDMA-Mitglied sich gegenüber anderen Unternehmen einen erheblichen Technologievorteil zu sichern. Das Unternehmen spart dadurch jede Menge Zeit und Geld, da die benötigten Anwendungen aufgrund des Baukastensystems per „Drag and Drop“-Prinzip wesentlich schneller entwickelt werden können und keine externen Dienstleister mehr erforderlich sind. Somit kann sich die Michael Weinig AG vom Wettbewerb abheben, indem sie schnellstmöglich und selbständig neue Funktionen in die App integrieren können.

Zukunftsansatz für IoT-Projekte

Als Ausblick in die Zukunft verspricht der Low Coding Ansatz eine vielversprechende Lösung für IoT-Projekte. Neue Systeme müssen in eine bestehende Infrastruktur eingepflegt und für die neue Umgebung angepasst werden. Mithilfe von Low Coding Plattformen kann dies, ohne externe Experten, agil und individuell erfolgen. Viele Produkte entsprechen nicht exakt den Anforderungen, die ein Unternehmen an sie stellt. Durch den Einsatz von Low Code können sie aber von den eigenen Mitarbeitern direkt vor Ort angepasst werden.

Für weitere Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Experten Florian Klein.

In unserer Broschüre Smart Health zeigen wir auf, welche Chancen in der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen im Gesundheits- und Pflegesektor stecken. Erhalten Sie Einblicke in unsere Ansätze sowie Kompetenzen in den Bereichen Pflege, Wohnen, Technologieentwicklung, Medizin sowie Planung & Analyse. Zudem stellen wir Ihnen konkrete Umsetzungen von Mikroprojekten vor. Um dieses Wissen auch für Ihr Unternehmen nutzbar zu machen, bieten wir Ihnen in allen diesen Themen unsere Unterstützung an.

Lassen Sie sich durch die Broschüre inspirieren und nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Die Poren eines Filters, durch die Flüssigkeiten wie Wasser oder Lacke geleitet werden, verstopfen mit der Zeit und der Filter muss getauscht werden. Dies erfolgt bisher manuell: Ein Mitarbeiter schraubt das Filtergehäuse auf, überprüft den Zustand des Filters, bestellt gegebenenfalls Nachschub und tauscht den Filter aus. Währenddessen ist die betroffene Anlage außer Betrieb.

Das Fraunhofer IPA und Wolftechnik wollen diesen Melde- und Bestellprozess nun automatisieren. Sensoren werden künftig den Zustand des Filters überwachen und die Informationen dem zuständigen Mitarbeiter der Instandhaltung melden. Muss der Filter getauscht werden, erhält der Mitarbeiter eine entsprechende Nachricht und bestellt Ersatz. Alternativ könnte das System auch automatisch einen neuen Filter ordern, sobald es erkannt hat, dass der Filter gewechselt werden muss.

Sensoren erfassen den Flüssigkeitsdruck

Möglich wird das durch kontinuierliche Messungen: Am Ein- und Auslass des Filters sind Sensoren angebracht, die den Flüssigkeitsdruck messen. Wenn die Durchlässigkeit des Filters durch die Rückstände abnimmt, nimmt der Druck am Einlass gegenüber dem Druck am Auslass deutlich zu. Erreicht die Druckdifferenz einen festgelegten Wert, erfolgt eine Benachrichtigung per E-Mail oder App, dass der Filter getauscht werden muss. Die Daten, die über die Sensoren gesammelt werden, werden in eine Datenbank übertragen und dem Kunden über eine Cloud zur Verfügung gestellt.

Digitale Anwendungen in den Wertschöpfungsprozess integrieren

Ob Temperatur-, Luftfeuchtigkeits-, Vibrations- oder Widerstandsmessung: Projektleiter Bumin Hatiboglu betont, dass sich dieses flexible Konzept auf weit mehr anwenden lässt, als nur auf Filtertechnik. Überall, wo die Messung durch Sensoren möglich ist und einen Mehrwert bietet, ist eine solche »Smartifizierung« des Produkts, wie Hatiboglu es nennt, denkbar. Vorteile sind nicht nur die Zeit- und Arbeitsersparnis, sondern auch der punktgenaue Austausch des betroffenen Bauteils, der nach Wunsch des Kunden festgelegt werden kann. Ein zu früher oder zu später Wechsel wird vermieden, Material gespart und das Risiko möglicher Anlagenausfälle minimiert.

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Kontakt
Bumin Hatiboglu
Telefon +49 711 970-1642
bumin.hatiboglu@ipa.fraunhofer.de

Was hat KI mit dem Mittelstand zu tun und welche Angebote hat das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart konkret für kleine und mittlere Unternehmen in diesem Bereich? Schauen Sie sich das im Rahmen der AIxIA – der ersten deutsch-französischen Konferenz über die Anwendung künstlicher Intelligenz –  aufgezeichnete Interview mit Dr. Frauke Goll und Jakob Ilg an.

 

 

Was erwartet der Kunde zukünftig von Handel und Industrie?

Kundenzentriertes Denken als Schlüssel für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft stand am 22. August im Mittelpunkt des Think Tanks in Karlsruhe am FZI Forschungszentrum Informatik. Dabei begaben sich die Teilnehmenden zusammen mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel und dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart auf eine Customer Journey.
Begleitet wurde diese von den Handelsexperten des IFH und Integrated Worlds, Pionieren für die Digitalisierung von B2B Beziehungen, die mit Impulsvorträgen und einem interaktiven Workshop interessante Erkenntnisse für zukünftige Geschäftsmodelle erarbeiteten.

Kunden und Vertriebskanäle wachsen gerade mit rasanter Geschwindigkeit. Früher erfolgte der Kontakt mit Kunden und der Verkauf zumeist nur über die Mitarbeiter im Vertrieb. Heute geben immer mehr Kunden ihre Bestellungen über digitale Wege, wie beispielsweise Online Shop oder Kunden Apps auf. Mehrwertservices der Anbieter entscheiden in der Kundenbindung immer mehr über den Geschäftserfolg. Dies erhöht die Anforderungen an die interne Kommunikation eines Unternehmens.

„Die Firma Würth beispielsweise verspricht jedem einzelnen Kunden, ein auf ihn zugeschnittenes und individuelles Produkt. Dieses Versprechen kann nur gehalten werden, wenn ein flexibles und skalierbares Plattformmodell für die Vernetzung mit den unterschiedlichsten Geschäftspartnern besteht,“ so Patrick Sönke, Geschäftsführer von Integrated Worlds. Das Unternehmen aus Holzgerlingen bietet als Motor der digitalen Transformation seiner Kunden unter anderem eine strategische Beratung, Lösungen zum Aufbau nötiger Plattformen und Integrationsservices an.

Wie der Kunde die Kaufentscheidung trifft

Digitale Kauf- und Informationsangebote bieten dem Kunden auch eine größere Transparenz bei der Kaufentscheidung. Der Handel muss sich daher auf einen stärkeren Wettbewerb einstellen. Ein Erfolgsfaktor hierbei ist es, den eigenen Kunden bis ins letzte Detail zu verstehen. Gero Becker vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel betonte: „Gerade bei der Aufbereitung von Informationen vor dem Kauf und bei der Kundenbetreuung nach dem eigentlichen Kauf bestehen für kleine und mittlere Unternehmen enorme Potentiale. Hier gilt es kreative und innovative Lösungen zu finden.“

Eine Möglichkeit, den Kunden besser zu verstehen, ist die sogenannte Customer Journey. Hier werden alle Berührungspunkte des Kunden mit dem Unternehmen beziehungsweise der Marke beleuchtet. Auch die Workshopteilnehmer konnten sich auf die Reise begeben und erarbeiteten beispielhaft Lösungsvorschläge für einen Großhändler dessen Kunden Sanitär-, Heizungs- und Klimainstallateure sind und der sein Produktsortiment aus hunderten unterschiedlichen Lieferanten gestaltet.

Als Fazit konnte auch optisch offensichtlich herausgearbeitet werden, dass die Wettbewerbsvorteile des Großhändlers sich nicht maßgeblich durch die Optimierung bestehender Verkaufsprozesse gestalteten. Stattdessen war der Ausbau von Mehrwert-Services und die konsequente Verzahnung mit seinen Kunden vom initialen Informationsprozess, bis hin zu deren Aftersales Prozessen bei Endkunden, als entscheidend und mit dem größten Bedarf an Gestaltung bewertet worden.

Abschließend bot eine Führung durch das House of Living Labs Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft und Raum zum gemeinsamen Netzwerken.

Herausforderungen – Zielgruppen – Maßnahmenpläne

Welchen Herausforderungen begegnen B2B-Unternehmen in ihren Kundenbeziehungen und wie können digitale Instrumente hier unterstützen? Antworten auf diese und weitere Fragen bot ein Workshop des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart am 26. Juni im FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe.

Industrie und Großhandel stehen zunehmend komplexeren Marktanforderungen gegenüber. Besonders die steigende Produktindividualisierung und die wachsende Zahl der angebundenen Kundengruppen und Vertriebskanäle bergen Herausforderungen. „Ein Maschinenbauer ist nicht mehr nur ein Maschinenbauer. Er muss auch als IT-Dienstleiser auftreten und wie ein Handelsunternehmen agieren“, so Jana Deckers, Abteilungsleiterin – Process & Data Management in Engineering am FZI Forschungszentrum Informatik, in ihrer Einführung.

Komplexität der Kundenbeziehung nimmt zu

Eine ähnliche Entwicklung beobachtet auch Patrick Sönke, Geschäftsführer von Integrated Worlds: „Vor zehn Jahren nahmen unsere Kunden ihr Marksegment als deutlich überschaubarer wahr. Heute müssen diese viel mehr Rollen einnehmen. Sie sind Produzent, Zwischenhändler und Händler zugleich.“ Patrick Sönke bietet mit Integrated Worlds digitale Lösungen für effiziente Verbindungen von B2B-Unternehmen zu deren Kunden und Lieferanten an.

Vielzahl an Kanälen ermöglicht Vielzahl an Potentialen

Ohne die Digitalisierung bestehen heute kaum Chancen, die vielfältigen Kommunikation- bzw. Vertriebskanäle zu nutzen sowie Prozesse zu organisieren. Die Bereitstellung von Informationen, die Vernetzung von unterschiedlichen Systemen und die Prozessunterstützung bergen in vielen Branchen großes Potential für B2B-Beziehungen. Durch die Geschwindigkeit des Wandels fällt es Unternehmen jedoch zunehmend schwerer, eine eigene Digitalstrategie zu formulieren, zu strukturieren und anschließend zielgerichtet zu verfolgen. Den Aspekt der Geschwindigkeit und des Wandels betonte auch Angelina Mironova, vom KIT Karlsruher Institut für Technologie, in ihrem Impulsvortrag: „Der B2B-Markt wird sich auf eine blitzschnelle Auftragsabwicklung konzentrieren, ähnlich wie wir das bereits heute beispielsweise bei Amazon im B2C Markt beobachten können.“

Denkfabrik betont interaktives Element

Der Workshop bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur neue Eindrücke und Anstöße. Jede und jeder der Anwesenden konnte selbst aktiv werden und in der Gruppe eigene Erfahrungen, Ideen sowie Beispiele zu digitalen B2B-Kundenbeziehung diskutieren und erarbeiten.

Wer am 26. Juni nicht dabei sein konnte, hat am 22. August die Möglichkeit sich über die B2B-Kundenbeziehungen der Zukunft auszutauschen. Dann findet der nächste Think Tank statt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Durch Dachdecker werden unsere Gebäude wind- und wetterfest. Neben dem Dachdecken sind Wartungsarbeiten ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Um dies dem Dachdecker zu erleichtern und die Arbeit sicherer zu gestalten, kann eine Drohne als Hilfsmittel eingesetzt werden. Die Auflösung der auf ihnen installierten Kameras ist so gut, dass sogar kleinste Schäden erkannt werden können. Auch perspektivisch bietet der Einsatz der Technik einen Vorteil dem menschlichen Begehen gegenüber.

Welche Genehmigungen müssen eingeholt werden um die Drohne einsetzen zu können und wie lange dauert deren Bewilligung? Ist ein Drohnenführerschein sinnvoll und brauche ich eine Überflugerlaubnis? Unser Video zeigt, wie Digitalisierung den Berufsalltag erleichtern kann. Anschauen lohnt sich!

Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Die Chancen von KI stehen dabei oft im Mittelpunkt.  Einige relevante Fragen zum Thema beantwortet nun der Leitfaden der Arbeitsgruppe der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, welcher unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO erstellt wurde.

Was ist überhaupt KI, welchen Nutzen gibt es für Unternehmen durch KI und ist das Thema nur etwas für Großunternehmen oder kann man KI Anwendungen auch mit kleinerem Budget umsetzen? Das sind nur einige Rubriken, auf die näher eingegangen wird. Außerdem zeigt der Leitfaden auf, wo man KI bereits sehen und erleben kann.

Ein Blick in den Leitfaden lohnt sich für alle, die sich mit Künstlicher Intelligenz vertraut machen wollen.

Großes Interesse am Demonstrationszentrum in Karlsruhe

Im Jahr 2018 konnten kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Rahmen von monatlichen kostenlosen Führungen im FZI House of Living Labs in Karlsruhe die digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft in all ihren Facetten kennenlernen. Mittels anschaulicher Demonstratoren wurden dabei neueste Entwicklungen in Anwendungsfeldern wie zum Beispiel Produktion, Smart Home, Robotik und Automotive erläutert. Das Ziel der Führungen war, das FZI House of Living Labs als Plattform für den Austausch und die Generierung neuer Ideen und deren Entwicklung, Integration, Erforschung sowie Erprobung kennenzulernen und die Chancen der digitalen Entwicklung in der Breite zu erfahren. Bei einzelnen Terminen wurden in Kooperation mit der Handwerkskammer Karlsruhe unterschiedliche thematische Schwerpunkte detaillierter präsentiert, sei es in Rahmen von Diskussionen mit den entsprechenden Fachexperten von Seiten des FZI House of Living Labs oder mithilfe von Impulsvorträgen. Nicht zuletzt wurde bei den Führungen auch das Kompetenzzentrum, dessen Ziele, Aktivitäten und Möglichkeiten zur Kooperation und Unterstützung von KMU vorgestellt.

So haben im Jahr 2018 insgesamt 51 Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Bildungseinrichtungen an den Führungen des FZI House of Living Labs teilgenommen. Bei den Unternehmen waren dabei sowohl produzierende Betriebe als auch Dienstleistungsfirmen beteiligt. In den erwähnten Kooperationen mit der Handwerkskammer Karlsruhe konnte dabei gezielt das regionale Handwerk adressiert werden.

Insgesamt konnten die Teilnehmer somit Einblicke in die aktuellsten Entwicklungen der Anwendungsforschung in verschiedensten Branchen gewinnen, das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart und dessen Arbeit kennenlernen und natürlich auch neue Kontakte knüpfen.

Für das Jahr 2019 ist geplant, die Führungen zwar nicht mehr monatlich, dafür aber in größeren Veranstaltungsformaten anzubieten: in Kooperation mit dem IHK-Bildungszentrum Karlsruhe, der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und der Handwerkskammer Karlsruhe. Details dazu werden in Kürze folgen und sind dann unter „Aktuelles“ hier auf der Homepage zu finden.

Über das Forschungszentrum Informatik und das FZI House of Living Labs

Das FZI Forschungszentrum Informatik mit Hauptsitz in Karlsruhe ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Mit dem FZI Hopuse of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung bereit, die den Forschungstransfer im Bereich der Digitalisierung verschiedener Lebens- und Arbeitsbereiche nachhaltig verbessert und vorantreibt. In Kooperation mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft können in acht der Realwelten nachempfundenen und mit zukünftigen IT-Innovationen ausgetsatteten Living Labs neue Technologien erlebt und erprobt werden, aber auch partizipativ entwickelt werden. Gemäß dem Living-Lab-Konzept entwicklen Anwender so frühzeitig an den Lösungen der Zukunft mit. Durch die gelebte Interdisziplinarität können Innovationen an den Schnittstellen der verschiedenen Anwendungsbereiche einfacher identifiziert werden.