Digitalisierung in der Praxis: Schreiner Holitsch stellt sich für die Zukunft auf

(Autor: BWHM GmbH)

Viele Handwerksunternehmer, die gerade mit der Digitalisierung ihres Betriebs beginnen, stellen sich die gleiche Frage: „Was heißt Digitalisierung und wo setze ich am besten an? Um der Antwort einen Schritt näher zu kommen, lohnt sich der Blick ins oberschwäbische Tettnang zur Schreinerei Holitsch, die sich beim DigiCheck des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart als sogenannter Best Practice-Betrieb herauskristallisierte. „Ein Best Practice-Betrieb, bei uns Use Case-Betrieb genannt, ist in allen Unternehmensbereichen so optimal aufgestellt, dass kaum Handlungsbedarf besteht. Er dient somit als ideales Praxisbeispiel für andere Betriebe“, erklärt Florian Jentsch, Abteilungsleiter für Technologie, Digitalisierung und Innovation beim Baden-Württembergischen Handwerkstag.

Das Ziel ist klar gesteckt

Konfrontiert man Betriebsinhaber Alois Holitsch mit dem Ergebnis des Checks, reagiert der eher nüchtern „Wir sind doch alle noch in der Orientierungsphase“, sagt er und nimmt sich damit selbst als stetig Dazulernenden nicht aus. Den Weg seines Betriebs hat er jedoch einer klaren Vision unterworfen: Sein ganzes Team soll letztendlich ortsunabhängig in Echtzeit an einem Informationsstrang arbeiten können. Dafür arbeitet Holitsch aktiv an der Verkettung der bestehenden „digitalen Schollen“ im Unternehmen. Die betrieblichen Prozesse wurden zunächst abgelichtet, dann verschlankt und nachfolgend in einer Softwarearchitektur abgebildet.

Ein erster praktischer Schritt stellte hierbei die Einführung der papierlosen Produktion dar, durch den nun alle beteiligten Akteure wie Verwaltung, Arbeitsvorbereitung und Produktion sowie der Kunde in Echtzeit über den Fertigungsstand informiert sind. Mittelfristig sollen die verschiedenen Unternehmensbereiche auch Daten schnell und unkompliziert austauschen können. „Die Vernetzung bringt den Speed“, sagt Holitsch.

Zukunftssicher aufstellen

Damit möchte er den Betrieb in die Lage versetzen, in Zukunft eine reduzierte Belegschaft zu kompensieren. Diese Situation könne als natürliche Folge von Entwicklungen, wie dem demografischen Wandel, der teils geringen Fachkräftequalifikation, sowie der erhöhten Studierendenrate schneller als erwartet eintreten. „Im Moment können wir jedoch noch agieren statt nur zu reagieren“, macht Holitsch deutlich.

Dazu gehört auch, dem Kunden heute schon zu geben, was dieser aus dem privaten Bereich gewohnt ist: Erstens eine schnelle, unkomplizierte Kommunikation. Vom Einsatz der üblichen Messenger-Dienste profitiert auch der Betrieb stark, da er in der Regel unmittelbare Rückmeldung zu Aufträgen von Kundenseite erhält. Zweitens der Wunsch nach Individualität: Im Online-Konfigurator für Türen auf der Unternehmenswebseite wählt der Kunde Türblatt, Türrahmen und optionale Lichtausschnitte aus und stellt sich so eine individuelle Haustür zusammen. Die Unverzichtbarkeit von Online-Konfiguratoren zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit verdeutlichen auch erfolgreiche Beispiele aus anderen Branchen: im Malerbereich etwa der Online-Konfigurator „Kolorat“ für individuelle Wandfarben, der Online-Konfigurator für Maultaschen der Stuttgarter Metzgerei Blessing oder der des Orthopädieschuhmacher-Meisters Christoph Mätzold für Einlegesohlen.

Use Cases als Hilfestellung

Beispiele für erfolgreiche Unternehmensdigitalisierung aus dem Handwerk existieren also zuhauf. Häufig müssen sie jedoch noch bekannter und den Betrieben erst zugänglich gemacht werden. Nur auf diese Weise können sie schließlich auch als Orientierung und Anreiz für andere Betriebe dienen.

„Diesen Bedarf greifen wir gerne auf und werden in Zukunft leicht zugänglich Use Cases aus unterschiedlichen Gewerken bereitstellen“, erklärt Florian Jentsch. Aktuell arbeitet die Beratungs-und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Handwerk und Mittelstand (BWHM) deshalb an der Erstellung eines Use Case-Katalogs für das Handwerk, der zeitnah auf der Internetseite des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart zu finden sein wird.

(Autor: bwcon)

Wie können durch Digitalisierung neue Services im Handwerk entstehen?

Diese zentrale Fragestellung wurde in einem kurzen einführenden Vortrag aufgeworfen, anhand einiger branchenfremden Beispiele wurde aufzeigt, wie durch Digitalisierung gänzlich neue Services ermöglicht wurden. Um dies auf das Handwerk zu übertragen und neue Ideen für Services im Handwerk zu generieren wurde der Effectuation-Ansatz gewählt. Mit dieser zentralen Frage startete der Workshop im Kreativraum der bwcon. Bewusst wurde eine kleine Gruppe eingeladen- drei Handwerker unterschiedlicher Gewerke waren gekommen, um sich mit dem Team des Kompetenzzentrums auszutauschen. Aber warum Handwerker aus unterschiedlichen Gewerken? Im Vorgespräch mit einem Schornsteinfeger wurde deutlich, dass im Handwerk disruptive Innovationen noch schwieriger durchzusetzen sind. Das liegt daran, dass stärker als in der Industrie darauf geachtet wird, dass nur ausgebildete Personen bestimmte Tätigkeiten ausführen. Sollen demnach neue Services mit Hilfe von digitalen Technologien entstehen, ist das Handwerk auf eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit angewiesen. Wie fast in jedem kleineren Unternehmen sind auch in vielen Handwerksbetrieben die Ressourcen begrenzt, um schlagartig große Neuerungen umzusetzen.

Ideengenerierung durch die Effectuation-Methode

Deshalb war das Ziel dieses Workshops nicht, bahnbrechende, großartige Innovationen zu finden, sondern Ideen zu entwickeln, die man mit den eigenen Mitteln – und ggf. den von anderen- umsetzen kann. Das beschreibt die Grundhaltung der Methode „Effectuation“. Gemeinsam mit den Themenverantwortlichen der Bereiche Gebäude und Geschäftsmodelle des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums diskutierten ein Schornsteinfeger, ein Bad-, Heizungs- und Sanitärbetrieb sowie eine Vertreterin eines Zimmerei- und Dachdeckerbetriebs über neue Ideen für das Handwerk. Moderiert wurde der Workshop von Effectuation-Coach Alexandra Rudl von der bwcon. Der „Marktplatz der Macher“ beschreibt den ersten Teil des Workshops. Jeder, ob Handwerker oder Team des Kompetenzzentrums, überlegte sich Ideen, die man gerne umsetzten möchte. Im Anschluss daran erfolgte der Austausch mit anderen Workshop-Teilnehmern: In drei Runden mit jeweils sechs Minuten Zeit stellte man seine Idee einem anderen Teilnehmer vor und holte sich dazu Feedback ein, um seine Idee weiter zu verbessern. Dann wurde es spannend: welche Idee soll umgesetzt werden? Für welche Idee gibt es Mitstreiter, die bei der Verwirklichung unterstützen?

Drei tragfähige Ideen warten auf Umsetzung

Jeder bestimmte selbst, ob und welche Idee er als sogenanntes „Schnellboot“ losschickt. Gleichzeitig bedeutet das, dass der Ideengeber auch der „Kapitän“ ist und somit für die Verwirklichung des Projekts verantwortlich. Überzeugt die Idee, heuert auch noch der ein oder andere Workshop-Teilnehmer als „Crew“ an und unterstützt bei der Umsetzung. In diesem Workshop haben drei Schnellboote abgelegt. Das erste Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer online-Kollaborationsplattform. Hier soll die Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke bei der Angebotserstellung, Planung und Umsetzung des Vorhabens durch definierte Workflows die mit einer entsprechenden Software verknüpft sind, erleichtert werden. Im zweiten Projekt wird untersucht, wie ein Schornsteinfeger mit Hilfe von Sensorik neue Wertschöpfung generieren kann und welche Partner er hierfür gegeben falls noch braucht. Im dritten Vorhaben suchen wir nach Lösungen, wie Bad-, Heizungs- und Sanitärbetriebe ihren Kunden schnell sagen können, wo die gewünschte Einrichtung ausgestellt ist. Wir hoffen, dass unsere Boote schnell Fahrt aufnehmen und bald erste Ergebnisse verfügbar sind.

Ansprechpartner:

Themenfeld Geschäftsmodell- und Serviceentwicklung:

Patrick Weber
Patrick.Weber@steinbeis.de

Lisa Hornberger
hornberger@bwcon.de

Themenfeld Gebäude:

Nina Steinhäuser
nsteinhaeuser@handwerk-bw.de

(Autor: BWHM GmbH)

Digitale Geschäftsmodellinnovation im Handwerk

Die Maler Giese GmbH aus Stuttgart-Degerloch und ihr neu ausgegründetes Startup Filitime schreiten in Sachen digitaler Geschäftsmodellinnovation mit Siebenmeilenstiefeln voran. Aktuell entwickelt das junge handwerksnahe Startup die digitale Plantafel, eine Webapplikation zur Arbeitsplanung und -koordination. „Mit dem Projekt „Filitime – Digitale Plantafel“ haben wir uns das Ziel gesetzt, die klassische Plantafel mit Steckkarten und Magneten abzulösen und die Kommunikation und Planung in kleinen und mittleren Unternehmen dadurch erheblich zu vereinfachen“, berichtet Patrick Giese, Geschäftsführer der Maler Giese GmbH und des Startups Filitime. Zwar habe die analoge Plantafel in der Vergangenheit durchaus seinen Zweck erfüllt, werde den gestiegenen Anforderungen bei der Kapazitätsplanung aller Mitarbeiter, Arbeitsplätze und Arbeitsmaschinen aber zwischenzeitlich nicht mehr gerecht.

Größtmöglicher Praxisbezug

Euphorisch blickt Philipp Richert, Geschäftsführer und Programmierer bei Filitime, auf die Entwicklungsphase zurück. Der langjährige Erfahrungsschatz der Maler Giese GmbH in der Auftrags- und Auslastungsplanung habe erheblich zu einer möglichst praxisnahen Softwareentwicklung beigetragen. „Software kann man eben theoretisch entwickeln oder wie wir quasi auf der Baustelle zusammen mit dem Handwerk. Mehr Praxisbezug geht nicht“, erklärt Richert. Die digitale Plantafel sei vom Layout deshalb stark an die klassische Wandplanungstafel angelehnt. Dies vereinfache die Einarbeitungszeit und schaffe zudem eine gewisse Übersichtlichkeit.

Digitale Plantafel nur der Anfang

Doch die digitale Plantafel wird mit Sicherheit nicht das letzte Projekt der Maler Giese GmbH und Filitime sein. In Zukunft wollen die beiden Unternehmen ihren Innovationsmotor erst so richtig zum Laufen bringen. „Wir planen weitere Schnittstellen zur digitalen Plantafel zu schaffen, und wollen dadurch künftig neben der Bauzeitenplanung auch die Auftragsplanung und eine effiziente Mitarbeiterkommunikation ermöglichen“, kündigt Philipp Geißler, Betriebswirt und kreativer Kopf von Filitime, an.

Was können andere Betriebe von der Maler Giese GmbH lernen?

Generationen von Führungskräften wurden auf die Branchenanalyse nach Michael Porter getrimmt. Darin sei zunächst nichts Schlechtes zu sehen, erklärt Florian Jentsch, Abteilungsleiter für Technologie, Digitalisierung und Innovation beim Baden-Württembergischen Handwerkstag. Für erfolgreiche Geschäftsmodellinnovationen sei es jedoch unerlässlich, die dominante Branchenlogik zu durchbrechen und gerade auch Ideen außerhalb bestehender Denkschemata zu entwickeln. Dies habe die Maler Giese GmbH in besonderem Maße berücksichtigt und sei deshalb ein hervorragendes Praxisbeispiel für andere Handwerksbetriebe und KMUs.

 

Das Team des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart freut sich auf die gemeinsamen Umsetzungsprojekte im Themenfeld Gebäude.

 

(Autor: BWHM GmbH)

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart ist im Januar 2017 an den Start gegangen und kann eine positive Zwischenbilanz ziehen. „Die Handwerksbetriebe nehmen die Angebote des Kompetenzzentrums sehr gut an. Im ersten Projektjahr konnten bereits rund 60 Digitalisierungschecks „Handwerk“ durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart sowie weitere 34 durch die Innovationsberater der baden-württembergischen Handwerksorganisationen durchgeführt werden, erklärt Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT). Zudem lägen dem Kompetenzzentrum für das zweite Jahr zum jetzigen Zeitpunkt schon 40 neue Anfragen vor.

DigiCheck als Ausgangspunkt

„Der Digitalisierungscheck bildet für die Betriebe einen ausgezeichneten Einstieg und liefert einen ersten Überblick zum derzeitigen Digitalisierungsgrad sowie Bereichen mit erhöhtem Handlungsbedarf, erklärt Florian Jentsch, Projektleiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart. Das vom Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik im Rahmen des Projekts „Kompetenzzentrum Digitales Handwerk“entwickelte Analysewerkzeug untergliedert  sich insgesamt in die fünf Kategorien: Kunde und Lieferanten, Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter und IT-Sicherheit. Die Abwesenheit von digitalen Lösungen bedeutet dabei nicht zwangsweise einen Digitalisierungsbedarf. Nicht in jedem Kontext sind nämlich alle Digitalisierungsmaßnahmen sinnvoll. Um Zeit und Geld am produktivsten einzusetzen, wird ein Digitalisierungsindex zugrunde gelegt, der Werte zwischen 1 (niedrig) und 5 (hoch) annehmen kann.

Der Digitalisierungsgrad der Handwerksunternehmen in Baden-Württemberg liegt bei 2,7 von 5 Punkten und damit leicht unter dem von Nicht-Handwerksunternehmen. Wahrscheinlich ist, dass dies auf die geringere durchschnittliche Betriebsgröße zurückzuführen ist. Größere Betriebe sind nämlich durchweg stärker digitalisiert. Dieses Ergebnis könnte mit der Tatsache einhergehen, dass solche Unternehmen mehr Ressourcen für strategische Investitionen zur Verfügung stehen haben.

Wo muss noch nachgebessert werden?

Digitale Tools, mit denen Kunden Produkte und Dienstleistungen online bewerten können, werden in baden-württembergischen Handwerksbetrieben bislang selten eingesetzt. Ebenso ist ein hoher Handlungsbedarf bei der digitalen Koordination und Planung von Arbeitseinsätzen, der Nutzung von Cloud-Diensten sowie der Mitarbeiterschulung im Bereich IT-Sicherheit ersichtlich. Ähnlich verhält es sich beim Einsatz von mobilen Endgeräten und der Einführung innovativer Technologien, wie z.B. 3D-Druckern, Virtual-Reality-Anwendungen oder Datenbrillen. Obwohl die Einführung solcher Technologien von den Betriebsinhabern als besonders relevant eingeschätzt wird, schreiten diese eher langsam voran. „In Gesprächen mit Betriebsinhabern hat sich herausgestellt, dass häufig technologische Anstöße von Dritten erforderlich sind, um solche Veränderungsprozesse überhaupt in Grundzügen anstoßen zu können, erklärt Jentsch. Dies deute auf einen möglichen Technologietransferbedarf hin, welcher durch die Handwerksorganisationen, aber auch die geförderten Landes- und Bundesprojekte erbracht werden könnte.

Beim Thema digitale Geschäftsmodellinnovationen zeigt sich hingegen, dass die gecheckten Handwerksbetriebe dessen Notwendigkeit bisher noch nicht vollständig erkannt haben. Diese stuften die Relevanz einer Veränderung oder Anpassung des aktuellen Geschäftsmodells nämlich als niedrig ein. BWHT-Hauptgeschäftsführer Vogel gibt zu bedenken, dass gerade volle Auftragsbücher Geschäftsmodellinnovationen häufig verhindern, da angesichts des gut laufenden Tagesgeschäfts in aller Regel keine Zeit zur vertieften Selbstreflektion bleibt und die Veränderungsnotwendigkeiten deshalb nicht in Gänze erkannt werden. Doch gerade in diesen Zeiten – das muss den Handwerksbetrieben klar gemacht werden – sollte man gezielt Maßnahmen zur Zukunftsorientierung oder Neuausrichtung des eigenen Unternehmens betreiben.

 

Das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum zu Gast in der Logistikbranche

(Autor: bwcon GmbH)

Über den Tellerrand blicken, sich mit anderen Branchen vernetzen, Start-ups mit dem Mittelstand zusammenbringen – all das war Ziel des ersten get connected Festivals am 14.03.2018 im neuen AEB Headquarter in Stuttgart-Möhringen. Der Stuttgarter Logistiksoftwareanbieter lud Kunden, Partner, Start-ups und kreative Köpfe ein – allesamt Personen die in irgendeiner Art und Weise zum großen Ökosystem „Logistik“ gehören. Das Angebot ist bunt und vielseitig.

Buntes Programm mit verschiedensten „Meisterklassen“.

Von Design Thinking über Spülmaschinen Blockchain bis hin zur Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen sind zahlreiche Meisterklassen im Angebot. Eine davon wurde vom Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart gestaltet und bot in einem zweistündigen Workshop einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse, Erkenntnisse und Ansätze des Querschnittsthemas „Geschäftsmodell- und Serviceentwicklung“. In drei aufeinanderfolgenden Sessions mit jeweils einer bunt gemischten Teilnehmergruppe diskutierte Lisa Hornberger über den vom FSTI entwickelten Middle-In-Ansatz zur Geschäftsmodell- und Serviceentwicklung und die damit verwandten Themen „Bildung von Wertschöpfungsnetzwerken“ und „Wirtschaftlichkeit von Digitalisierungslösungen“.

Das Arbeiten in Wertschöpfungsnetzwerken ist für viele Unternehmen neu.

Bei spannenden Diskussionen fand ein Austausch der Teilnehmer untereinander und mit dem Kompetenzzentrum zum Thema Digitalisierung statt. Auch für die Arbeit des Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrums brachte der Austausch mit den Gästen neue Ergebnisse. Allem voran machten die Diskussionen deutlich, dass Digitalisierung in jedem Unternehmen sehr unterschiedlich aussehen kann, es aber insbesondere im Bereich der Geschäftsmodelle und zusätzlichen Services viele Möglichkeiten für disruptive Innovationen gibt. Dieses gilt es von den Unternehmen zu erkennen und zu nutzen. Der in der Meisterklasse vorgestellte Middle-In-Ansatz ist hierfür eine erste neue Sichtweise für viele Unternehmen, um die bereits vorhandenen Fähigkeiten neu zu strukturieren und so neue Ideen für Geschäftsmodelle und Services zu entwickeln. Weitere Eindrücke des get connected Festivals gibt es hier.

Sie haben nun auch Interesse mehr über unsere Ansätze zu erfahren? Schauen Sie in unser Workshop-Angebot oder kontaktieren Sie uns.

Lisa Hornberger, bwcon GmbH
hornberger@bwcon.de

und

Patrick Weber, FSTI
Patrick.Weber@steinbeis.de

 

Update aus dem Umsetzungsprojekt
(Autor: Daniel Duwe)

Elektrofahrzeuge fristen in Deutschland noch ein Nischendasein. 2017 wurden lediglich 85.000 Hybrid-Fahrzeuge und 25.000 rein batterieelektrisch angetriebenen Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Marktanteil von 2,5 beziehungsweise 0,7 Prozent (kba.de) an den gesamten Neuzulassungen in Deutschland. Da ist auf jeden Fall noch Potential – für die Umwelt und für Ihre Fortbewegung!

In unserem Projekt zum Thema Elektromobilität geht es daher darum, relevante Akteure in einem Ökosystem zu vernetzen, um potentiellen Kunden zu motivieren, sich ein E-Fahrzeug zuzulegen. Wo wir hier gestartet sind, können Sie in unserem ersten Beitrag zum Thema nachlesen.

Um Antworten zu finden, haben wir eine nicht-repräsentative Umfrage mit 50 TeilnehmerInnen (85 Prozent männlich) durchgeführt. Hierzu wurden vorab in einem Expertenworkshop sechs wichtige Akteure und neunzehn relevante Informationen/Aktivitäten bei der Anschaffung und Nutzung identifiziert. Die Befragung wurde direkt und in Automobil-Online-Foren gestreut. Interessant: Rund 55 Prozent der Befragten besitzen ein konventionell betriebenes Auto und fast 45 Prozent ein Elektroauto. 45 Prozent der Befragten sind auch grundsätzlich an der Anschaffung eines Elektroautos interessiert, knapp 20 Prozent nicht.

 

Welche Informationen und Aktivitäten wünschen sich Kunden von welchem Akteur zu Kauf und Nutzung?

Der größte Informationsbedarf besteht zur erforderlichen Ladeinfrastruktur, gefolgt von Informationen über Fördermittel für das Elektroauto, Finanzdienstleistungen für das Elektroauto und Eigenschaften des Elektroautos.

Hinsichtlich der beteiligten Akteure stellt das Autohaus mit 33 Prozent über alle Informationen und Aktivitäten hinweg weiterhin die primäre Anlaufstelle für die Kunden dar, gefolgt vom Ladeboxanbieter, Energieversorger und Sonstigen. Unter Sonstiges wurde vornehmlich das Internet als Informationsquelle genannt.

Die Akteure sind also eine wichtige Informationsquelle zu verschiedenen Aspekten der Anschaffung und Nutzung eines E-Fahrzeugs. Damit Ihnen die Entscheidung in Zukunft leichter fällt, gibt es hier demnächst einen Leitfaden, der alle Fragen, die Sie noch zögern lassen beantworten soll – damit auch Sie digital in BeWegung sind!

Die Umfrage entstand im Rahmen des Umsetzungsprojektes „Ökosystem Elektromobilität“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart, das zusammen vom Fraunhofer IAO, der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand und dem Ferdinand-Steinbeis-Institut der Steinbeis-Stiftung bearbeitet wird.

Mehr Informationen bei:
Daniel Duwe
mobilitaet@digitales-kompetenzzentrum-stuttgart.de

Wie digitale Datenbrillen den Service verbessern
(Autor: Marc-Daniel Moessinger & Miriam Heinl)

Durch virtual augmented realtity (VAR) wird die reale Welt um zahlreiche digitale Angebote erweitert. Es ist der aktuelle Megatrend im Consumer Bereich, die Unterhaltungs- und Gaming-Industrie hat Rundgänge durch virtuelle Welten mit entsprechenden Brillen in die heimischen Wohnzimmer gebracht. Die Technologie ist jedoch weit mehr als bloßes Entertainment. Auch für Unternehmen in der Produktion und im Dienstleistungssegment ergeben sich ganze neue Möglichkeiten:

So können Mitarbeiter beispielsweise auf Gefahren aufmerksam gemacht werden, Werker bekommen Bedienungsanleitungen eingeblendet oder Konstrukteure bauen digitale Abbilder einer neuen Maschine in Sekundenschnelle in einer noch leeren Fabrikhalle auf. Während die potentiellen Anwendungsfelder dieser Technologie in der Theorie nahezu unbegrenzt erscheinen, zögern viele Unternehmer im Maschinenbau noch vor einer Investition, weil der Nutzen für den eigenen Betrieb noch nicht erkannt wird. Auf einem vom VDMA Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg durchgeführten Erfahrungsaustausch ging es darum, dieses Thema für sie aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Ein vielversprechendes Anwendungsfeld für VAR-Brillen findet sich im Service. Die Maschinen- und Anlagenbauer Gebhardt Fördertechnik GmbH und ARKU Maschinebau GmbH sind gegenwärtig dabei, Anlagentechniker und Servicemitarbeiter mit smarten Datenbrillen auszustatten und diese im Servicefall einzusetzen. Während Servicetechniker bisher Probleme beim Kunden durch eine umständliche und fehleranfällige Telefonberatung lösen mussten und zur Fehlerbehebung zeit- und kostspielige Reisen notwendig waren, ermöglicht eine intelligente Datenbrille die Fehlerbehebung durch einen vom Hersteller geleiteten Mitarbeiter des Kunden vor Ort. Durch die virtuelle Einblendung von Zusatzinformationen in Form von Grafiken oder Videos kann der Mitarbeiter sicher durch den Prozess der Fehlerbehebung geführt und auf Gefahren aufmerksam gemacht werden. Darüber hinaus verringert sich das Risiko von Missverständnissen, da der Servicetechniker im Livebild sieht, was der Mitarbeiter beim Kunden vor sich hat. Ist am Ende die Fehlerbehebung vor Ort durch einen Servicetechniker des Herstellers unumgänglich, kann der Serviceauftrag durch die vorab gesammelten Informationen effizient durchgeführt werden.

So viel zu den Vorteilen, aber mit welchen Problemen kämpfen die Praktiker aktuell noch?
Während neue Servicetechniker oft dankbar für die technische Unterstützung sind, lehnten manch erfahrene Kollegen den Einsatz dieses Hilfsmittels anfangs ab. Ein hilfreiches Argument für die Überzeugungsarbeit dieser Mitarbeiter ist der Nutzen für den Kunden: Selbst die erfahrensten Servicemitarbeiter benötigen ab und an telefonische Unterstützung. Während es hierzu bei der Abrechnung immer wieder Diskussion mit dem Kunden über nicht zu bezahlende Telefonzeiten gibt, lässt sich diese Abstimmung mit einer Datenbrille samt integriertem Mikrofon unkompliziert lösen. Außerdem werden Datenschutzbedenken hinsichtlich personenbezogener Daten von den Unternehmen ernst genommen. Durch eine installierte Software können von der Kamera der Datenbrille eingefangene Gesichter automatisch unkenntlich gemacht werden. Kritisch wird von vielen Teilnehmern außerdem die Internetinfrastruktur gesehen. Entweder ist das beim Kunden verfügbare Netz nicht leistungsfähig genug oder der Hersteller erhält keinen Zugang zum Anschluss der Datenbrille. Eine Lösungsmöglichkeit für dieses Problem besteht in der Nutzung mobiler Hotspots. Unabhängig davon ist es aber wichtig, mit dem Projekt zu beginnen, auch wenn noch nicht alles optimal läuft. „Die Probleme von heute werden morgen nicht mehr vorhanden sein, aber von dem Vorsprung, der heute erarbeitet wird, kann man noch lange zehren“, so Ewald Hund, Technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsführung der ARKU Maschinenbau GmbH.

Kontakt
Dr. Marc-Daniel Moessinger
VDMA Baden-Württemberg
Telefon +49 711 22 801 26
E-Mail marc-daniel.moessinger@vdma.org

Wie Sie Ihr Geschäftsmodell 4.0 updaten
(Autoren: Lisa Hornberger & Miriam Heinl)

Geschäftsmodelle verfallen wie Joghurt im Kühlschrank. Während es früher noch möglich war, als Führungsperson ein und dasselbe Geschäftsmodell über eine ganze Karriere hinweg zu verwalten, hat dies heute mit Sicherheit Seltenheitswert.“

So zitiert die Stuttgarter Zeitung den Schweizer Wirtschaftstheoretiker Alexander Osterwald zum digitalen Wandel. Damit einhergehend fallen oft die Schlagworte Transformation und Disruption – radikale Veränderung beziehungsweise völliges Neuerfinden von Geschäftsmodellen. Im Mikrokosmos vieler Mittelständler klingt das nach dem Ablaufstempel ihres „Joghurtbechers“. Schlussfolgerung der Einen: „Naja, noch läuft der Laden!“ und der Anderen: „Ohje/Oh ja, wir müssen also ein digitales Change-Projekt starten?!“. Daumen hoch, wenn Sie schon zur zweiten Sorte gehören, denn neben dieser manchmal etwas ohnmächtigen Erkenntnis haben Sie sich schon gefragt:
–       Was ist meine individuelle, datenbasierte Zutat für langfristiges und erfolgreiches Überleben im Wettbewerb?
–       Wo fängt man im eigenen Betrieb mit dem 4.0 Update an und wie setzt man es Schritt für Schritt um?
–       Welchen Mehrwert bringt eine digitale Lösung im operativen, täglichen Arbeiten?

Dass der Einstieg in die Digitalisierung nicht (immer) sofort mit einem komplett neuen Geschäftsmodell beginnen muss, zeigte Lisa Hornberger von bwcon in ihrem Vortrag zur wirtschaftlichen Bewertung von Digitalisierungsprojekten Ende Januar. In den vergangenen Monaten hat sie gemeinsam mit Patrick Weber vom FSTI für das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart daran gearbeitet, bestehende Methoden der Wirtschaftlichkeitsbewertung so zu kombinieren, sodass sie möglichst einfach vom Mittelstand für anstehende Digitalisierungsprojekte eingesetzt werden können. Der Fokus liegt dabei auf einem niederschwelligen Einstieg in die Digitalisierung sowie der umfassenden Bewertung der Nutzenpotentiale – auch wenn diese nicht immer sofort mit Zahlen belegt werden können.

Aber wie wird denn nun ein Geschäftsmodell systematisch entwickelt? Das neu aufgesetzte „Venture Development“ unterstützt sowohl Gründer als auch Mittelständler dabei, step bei step einen Businessplan für eine neue Geschäftsidee aufzusetzen. Bwcon hat hierfür ihre Onlineplattform (www.venture-dev.de) und ein Handbuch neugestaltet, die hierbei mit einem Baukastensystem konkrete Anleitung geben.

Zusätzlich werden vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart weitere Schulungen und Workshops zu diesem Thema angeboten, um Mittelständlern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie selbst mehr Transparenz in ihre Digitalisierungsvorhaben bringen beziehungsweise neue Potentiale der Digitalisierung erkennen können. Im Rahmen von Mikro- und Makroprojekten erhalten sie dann Unterstützung bei der Umsetzung.

Wer jetzt neugierig ist, wie digitale Erfolgsrezepturen aussehen, findet weitere Informationen bei unserem Workshop-Angebot und

Lisa Hornberger, bcwon GmbH
hornberger@bwcon.de

 

 

Smart-Home-Sensoren für schnelle Hilfe bei Stürzen
(Autor: Jana Dücker)

Wer pflegebedürftige Angehörige oder Senioren zu Hause hat, kennt das Dilemma: Die Person kann sich noch selbstständig im Haus bewegen, aber was ist, wenn sie stürzt und keiner merkt es?
Die easierLife GmbH hat die Chancen der Digitalisierung im Bereich der ambulanten Pflege und dem Hausnotruf frühzeitig erkannt. Durch die Anbringung einfacher Smart-Home-Sensoren in Form eines Bewegungs- und Kontaktmelders und der Entwicklung intelligenter Algorithmen können sich Angehörige jederzeit über das Wohlbefinden ihrer Liebsten informieren. Gerade im Alter kann ein kleiner Sturz dramatische Auswirkungen haben: Ein Hüftbruch kann beispielsweise dazu führen können, dass Menschen stunden- oder gar tagelang auf dem Boden liegen, ohne Alarm geben oder anderweitig Hilfe rufen zu können. Durch das Ambio Assist System der easierLife GmbH ist es möglich, Unregelmäßigkeiten im Bewegungsverhalten automatisch per App oder SMS zu empfangen.

Unterstützung  und Vernetzung durch das Kompetenzzentrum
Um eine vollkommende Marktdurchdringung zu erreichen, muss nun ein neues Dienstleistungsmodell entwickelt werden. Die Vernetzung zu innovationstreibenden Unternehmen ist dafür unumgänglich. Aus diesem Grund werden aktuell im Rahmen unseres Mikroprojektes neue Kooperationsmöglichkeiten und Weiterentwicklungen des intelligenten Notrufs und anderen SmartHome Sensoren untersucht. In den vom FZI Forschungszentrum Informatik geführten Workshops werden mit den Partnern Barmenia Versicherung AG und Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. neue Konzepte entwickelt. Der Allversicherer Barmenia möchte seinen Kunden digitalisierte Dienstleistungen mit Mehrwert anbieten. Für die Johanniter-Unfall-Hilfe ist es wichtig, die Prozesse in der ambulanten Pflege zu verbessern. Durch die Zusammenführung von Technologie, Integratoren und Investoren möchten wir als Kompetenzzentrum jetzt dabei helfen, die ambulante Pflege durch schlaue, digitale Lösungen zu verbessern und vereinfachen. In diesem Fall: ein smarter Alarm für schnelle Hilfe, damit ein Sturz kein folgenhafter Beinbruch ist.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es bei:
Jana Dücker, FZI Karlsruhe
duecker@fzi.de

 

 

Was Mittelständler für die Digitalisierung ihres Betriebes wirklich brauchen

(Autor: Miriam Heinl)
Industrie 4.0 – vollvernetze Produktion, smarte Citys, Riesenkonzerne mit gigantischen F&E-Budgets. Ein Artikel in den w.news kritisiert diese „High-End-Beispiele“ der Digitalisierung, die mit der Realität in deutschen KMU nur wenig gemein haben. Die oftmals angeführten Best Cases sind vielleicht visionär, dienen aber weder Mittelständlern und schon gar nicht Handwerksbetrieben als „Leuchttürme“ in eine schillernde, digitale Zukunft; zu abstrakt der Begriff „Digitalisierung“ und zu weit entfernt von der Lösung aktueller Probleme im eigenen Betrieb. Ein Problembewusstsein setzt zudem voraus, dass der eigene Digitalisierungsgrad überhaupt erst bekannt ist. Aber wie findet man diesen als Mittelständler heraus? Ein „David-gegen-Goliath“-Vergleich ist hier weder zielführend noch motivierend.

Zu Beginn eines jeden Projektes in unserem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart heißt es daher erstmal Daten auf den Tisch (Keine Angst, mit IT-Sicherheit kennen wir uns auch aus!): Wo steht das Unternehmen in puncto Digitalisierung? Ob aus der Cloud oder vom Papier, im Digi-Check ermitteln wir den Status Quo im Betrieb und zeigen auf, an welchen Stellen sich Potentiale für Digitalisierung ergeben. Gemeinsam entwickeln wir praktikable Lösungen und vernetzen zentrale Akteure, wie zum Beispiel Produktionsunternehmen mit Software-Herstellern.

Aus unseren bisherigen Workshops haben wir von den TeilnehmerInnen mitgenommen, dass der Erklärungsbedarf von digitalen Tools in der Praxis immer sehr hoch ist. Gerade im Handwerk herrscht Misstrauen bezüglich des Nutzens und der Zuverlässigkeit. Vorteile werden daher bei unseren KMU‘lern am besten erkannt, wenn Sie beim Workshop selbst durch die digitale Datenbrille auf eine Baustelle geguckt oder die vernetzen Fertigungsstationen im Future Work Lab ausprobiert haben.

Des Weiteren funktionieren viele Lösungen wesentlich erfolgreicher im Zusammenspiel mit anderen Akteuren entlang einer Wertschöpfungskette. Bei unserem Projekt zum Thema Elektromobilität etwa vernetzen wir daher Handwerksbetriebe zu einem regionalen Ökosystem, damit Endkunden ein qualitativ-hochwertiges Gesamtpaket aus Fahrzeug und zugehörigen Dienstleistungen erhalten können.

Die Liste unserer Use Cases wächst glücklicherweise beständig mit jedem Projekt und Workshop. Es sind vielleicht nicht die Leuchttürme der Digitalisierung, aber Ankerbeispiele für jeden Handwerker und Mittelständler, der mit uns ein Stückchen „digitaler in BW“ sein möchte.