Autoren: Steinbeis, bwcon

Wie wird der Nutzen einer Digitalisierungslösung sichtbar? Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart wurde dieses Thema untersucht. Eine einheitliche Methode ist bisher nicht vorhanden. Unternehmen sollen jedoch Hilftestellung in diesem Bereich erhalten. Dafür wurden Methodenkarten, die auf dem  3-Säulen-Modell basieren, entwickelt. Die Methodenkarten beschreiben die verschiedenen Methoden und den jeweiligen Aspekt den sie analysieren. Zudem wird in Kurzform eine Gesamteinordnung der Wirtschaftlichkeitsbewertung vorgenommen, sodass Unternehmen einen Überblick über die Bedeutung und Relvanz des Themas erhalten.

Die Methodenkarten stehen hier zum Download zur Verfügung:

Methodenkarten zur Wirtschaftlichkeitsbewertung von Digitalisierungslösungen

Praxiserfahrungen des Methodensets können Sie in diesem Artikel nachlesen.

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

Viele Unternehmen sind sich unsicher, ob sich die Investitionen in eine Digitalisierungslösung lohnen. Oft müssen sie sich dabei auf die Verkaufsargumente der Anbieter verlassen, da die herkömmlichen Methoden der Investitionsrechnung den komplexen Sachverhalt den die Einführung einer Digitalisierungslösung mit sich bringt, nicht hinreichend erfassen. Den Unternehmen wird in dieser Schulung ein ganzheitlicher Ansatz vermittelt, mit dem Sie in ihrem Unternehmen eine Wirtschaftlichkeitsbewertung vornehmen können.

Nutzen für das Unternehmen

Die Unternehmen lernen Methoden zur Bewertung von Digitalisierungslösungen kennen.

Dadurch werden die Unternehmen in die Lage versetzt zu prüfen, ob die Investition in ein Digitalisierungsprojekt sinnvoll ist.

Ergebnis

Methodenwissen.

Ggf. Projekte die sich mit der Einführung einer konkreten Lösung beschäftigen bzw. die darauf abzielen die Methode in einem realen Unternehmensumfeld anzuwenden.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

In dieser Schulung wird die Entwicklung von der Wertschöpfungskette zum Wertschöpfungsnetzwerk vermittelt. Hierbei wird der Fokus auf die Veränderung der Wertschöpfung und des Geschäftsmodells gelegt. Den Teilnehmern wird darüber hinaus aufgezeigt, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf Ihr eigenes Unternehmen haben kann. Sie lernen Best Practice Beispiele

kennen und können sich anderen Teilnehmern darüber austauschen.

Nutzen für das Unternehmen
Die Unternehmen erhalten Impulse zum Thema Wertschöpfungsnetzwerk. Sie lernen die grundlegende Systematik anhand von Beispielen kennen.
Ergebnis
Ideen und Impulse zum Themenfeld „Wertschöpfungsnetzwerk“
Dauer vor Ort

Ca. 2 Stunden

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

Grundlage für diesen Workshop bildet die 3-Tier-Architektur aus dem Industrial Internet Consortium. Anhand dieser Architektur wird aufgezeigt, wie Plattform-basierte Services gestaltet werden können. Darauf aufbauend werden durch die Anwendung von Kreativtechniken Ideen und Szenarien entwickelt und beschrieben. Ziel ist es konkrete Ideen zu generieren und die passenden Partner für die Umsetzung zu finden.

Nutzen für das Unternehmen

Die Unternehmen generieren konkrete Ideen für Plattform-basierte Services und können im Rahmen des Workshops passende Partner für die Umsetzung finden.

Ergebnis

Ideen für Plattform-basierte Services und Architekturwissen wie solche Services gestaltet werden können.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

 

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

In diesem Workshop Format liegt der Fokus auf der Generierung von Ideen für den Einsatz von Digitalisierungs-Technologien. Mit Hilfe von Kreativtechniken (Bsp.: Effectuation und Kaskade) werden Ideen und Anwendungsszenarien identifizieren. Durch das interaktive Format können sich die Teilnehmer untereinander austauschen und durch den Austausch die eigene Idee weiterentwickeln.

Nutzen für das Unternehmen

Die Unternehmen lernen Einsatzgebiete neuer Technologien kennen und entwickeln daraus Anwendungsszenarien für ihr Unternehmen.

Ergebnis

Ideen für die Anwendung digitaler Technologien.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

In diesem Workshop wird den Teilnehmern der Fähigkeiten-basierte Ansatz vorgestellt. Der Ansatz beruht darauf, dass Unternehmen die vorhandenen Fähigkeiten nutzen, um sich mit diesen Fähigkeiten in internetbasierten Wertschöpfungsnetzwerken zu positionieren. Das Geschäftsmodell stellt dabei zukünftig ein Bündel unternehmensindividueller Fähigkeiten dar.

Den Teilnehmern wird dabei vermittelt, was eine Fähigkeit ist und wie diese dafür verwendet werden können, um in internetbasierten Wertschöpfungsnetzwerken Geschäftsmodelle zu gestalten. Der Fähigkeiten-basierte Ansatz wird dabei an Beispielen verdeutlicht und angewendet.

Nutzen für das Unternehmen

Im Rahmen des Workshops wird den Unternehmen der Fähigkeiten-basierte Ansatz vermittelt. Dabei wird aufgezeigt, wie über Fähigkeiten Ideen für partnerschaftliche Leistungsversprechen generiert werden können. Den Unternehmen wird dabei eine neue Perspektive aufgezeigt, wie Sie die Digitalisierung partnerschaftlich angehen können.

Ergebnis

Den Unternehmen werden Kenntnisse über den Fähigkeiten basierten Ansatzes vermittelt und wie Fähigkeiten zur Gestaltung von Geschäftsmodellen verwendet werden könnnen.

Impulse, wie die Digitalisierung partnerschaftlich gestaltet werden kann.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

Umsetzungsprojekt: Ökosystem Elektromobilität
(Autoren: Daniel Duwe, Dr. Raid Gharib, Miriam Heinl, Florian Jentsch & Patrick Weber)

In Zeiten von Abgasskandalen, räumlicher Flexibilität und steigendem Umweltbewusstsein ist Elektromobilität zum Megatrend in der Fahrzeugbranche geworden. Viele Kunden zögern aber noch sich ein E-Fahrzeug zuzulegen, weil der Nutzen ungewiss und der Aufwand für Anschaffung, Nutzung und Wartung zu groß und kompliziert erscheint.

Gewerkeübergreifendes Komplettangebot
Damit diese kundenseitige Komplexität auf ein Minimum reduziert werden kann, müssen  sich die Handwerksbetriebe kontinuierlich hin zum offenen und kooperierenden Unternehmen entwickeln. Die Wertschöpfung unterschiedlicher Branchen müssen dabei gezielt vermischt werden. Nur auf diese Weise kann zugleich das steigende Kundenbedürfnis nach vollumfänglichen Produkt-Dienstleistungspaketen erfüllt werden. Die Nutzer benötigen ein zuverlässiges, qualitativ-hochwertiges Gesamtpaket aus einem langstreckentauglichen Fahrzeug, einer Schnelladeinfrastruktur sowie Informationen und allumfassende Dienstleistungen „aus einer Hand”. Im Sinne eines One-Stop-Shops müssen diese Informationen und Dienstleistungen schnell und einfach verfügbar, kompatibel und von guter Qualität sein.

Handwerk als kompetenter Elektromobilitätspartner
Aktuell wird dieser Ökosystem-Gedanke durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart im Rahmen eines mehrmonatigen Umsetzungsprojekts verfolgt. Ziel des Projekts ist es, ein handwerksgetriebenes und gewerkeübergreifendes Elektromobilitätsökosystem zu konzipieren. Dabei sollen kundenfokussierte Prozesse modelliert und eine systematische Entwicklung der Unternehmen hin zum kompetenten und verlässlichen Elektromobilitätspartner begleitet werden. Neben Kfz- und Elektrohandwerksbetrieben aus den Kammerbezirken Konstanz und Ulm sind mit dem Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg e. V. und der Fachverband für Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg e.V. weitere fachkundige Projektpartner an Bord.

Kundenbedürfnisse und -anforderungen im Mittelpunkt
Doch sind die Kunden von gestern auch die Elektromobilitätskunden von morgen? Dieser zentralen Frage gingen die Projektpartner in einem ersten Workshop im Oktober in der Singener Bildungsakademie nach. Florian Jentsch (BWHM GmbH) und Daniel Duwe (Fraunhofer IAO) ermittelten gemeinsam mit den Teilnehmern die Bedürfnisse der Kunden in Bezug auf Elektromobilität. Im Fokus der Betrachtung lag die Frage, welche konkreten Probleme die Zielkunden in ihrem Alltag erleben und welche Lösung und Mehrwert eine Lösung bieten muss, um vom Markt angenommen zu werden. Auf Basis der Ressourcen und Fähigkeiten der Teilnehmer leitete Patrick Weber (Ferdinand-Steinbeis-Institut der Steinbeis-Stiftung) letztlich ab, wie ein neues Geschäftsmodell aussehen könnte und welche Lösungen den Kunden in Zukunft gemeinsam angeboten werden können.

Um die Kundenorientierung des Umsetzungsprojekts sicherzustellen, wird eine Zielgruppenbefragung in Stuttgart und Karlsruhe zur systematischen Identifikation ihrer Bedürfnisse durchgeführt. Gemeinsam mit den Teilnehmern soll im Anschluss ein Leitfaden für Interessenten von Elektrofahrzeugen mit den wichtigsten Aspekten über deren Anschaffung und Nutzung erstellt werden.

Wer jetzt auch digital in BeWegung bleiben und am kostenlosen Makroprojekt des Kompetenzzentrums teilnehmen möchte, findet weitere Informationen bei:

Daniel Duwe (mobilitaet@digitales-kompetenzzentrum-stuttgart.de)