Autoren: Steinbeis, bwcon

Wie wird der Nutzen einer Digitalisierungslösung sichtbar? Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart wurde dieses Thema untersucht. Eine einheitliche Methode ist bisher nicht vorhanden. Unternehmen sollen jedoch Hilftestellung in diesem Bereich erhalten. Dafür wurden Methodenkarten, die auf dem  3-Säulen-Modell basieren, entwickelt. Die Methodenkarten beschreiben die verschiedenen Methoden und den jeweiligen Aspekt den sie analysieren. Zudem wird in Kurzform eine Gesamteinordnung der Wirtschaftlichkeitsbewertung vorgenommen, sodass Unternehmen einen Überblick über die Bedeutung und Relvanz des Themas erhalten.

Die Methodenkarten stehen hier zum Download zur Verfügung:

Methodenkarten zur Wirtschaftlichkeitsbewertung von Digitalisierungslösungen

Praxiserfahrungen des Methodensets können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Autoren: Steinbeis, bwcon, BWHM

Digitalisierung führt zu einer Veränderung in der Wertschöpfung. Im neuen Themenheft der Initiative “Mittelstand Digital” steht unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Beiträge aus verschiedenen Projekten und Kompetenzzentren zeigen neue Ansätze wie mit Digitalisierung neue Wertschöpfung generiert werden kann. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart stellt auf den Seiten 19-24 das Projekt “Gewerkeübergreifende Zusammenarbeit” mit einem Fokus auf veränderte Wertschöpfung und Geschäftsmodelle bei Handwerksbetrieben vor.

Das Magazin ist hier zum Download verfügbar.

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

Viele Unternehmen sind sich unsicher, ob sich die Investitionen in eine Digitalisierungslösung lohnen. Oft müssen sie sich dabei auf die Verkaufsargumente der Anbieter verlassen, da die herkömmlichen Methoden der Investitionsrechnung den komplexen Sachverhalt den die Einführung einer Digitalisierungslösung mit sich bringt, nicht hinreichend erfassen. Den Unternehmen wird in dieser Schulung ein ganzheitlicher Ansatz vermittelt, mit dem Sie in ihrem Unternehmen eine Wirtschaftlichkeitsbewertung vornehmen können.

Nutzen für das Unternehmen

Die Unternehmen lernen Methoden zur Bewertung von Digitalisierungslösungen kennen.

Dadurch werden die Unternehmen in die Lage versetzt zu prüfen, ob die Investition in ein Digitalisierungsprojekt sinnvoll ist.

Ergebnis

Methodenwissen.

Ggf. Projekte die sich mit der Einführung einer konkreten Lösung beschäftigen bzw. die darauf abzielen die Methode in einem realen Unternehmensumfeld anzuwenden.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

In dieser Schulung wird die Entwicklung von der Wertschöpfungskette zum Wertschöpfungsnetzwerk vermittelt. Hierbei wird der Fokus auf die Veränderung der Wertschöpfung und des Geschäftsmodells gelegt. Den Teilnehmern wird darüber hinaus aufgezeigt, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf Ihr eigenes Unternehmen haben kann. Sie lernen Best Practice Beispiele

kennen und können sich anderen Teilnehmern darüber austauschen.

Nutzen für das Unternehmen
Die Unternehmen erhalten Impulse zum Thema Wertschöpfungsnetzwerk. Sie lernen die grundlegende Systematik anhand von Beispielen kennen.
Ergebnis
Ideen und Impulse zum Themenfeld „Wertschöpfungsnetzwerk“
Dauer vor Ort

Ca. 2 Stunden

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

Grundlage für diesen Workshop bildet die 3-Tier-Architektur aus dem Industrial Internet Consortium. Anhand dieser Architektur wird aufgezeigt, wie Plattform-basierte Services gestaltet werden können. Darauf aufbauend werden durch die Anwendung von Kreativtechniken Ideen und Szenarien entwickelt und beschrieben. Ziel ist es konkrete Ideen zu generieren und die passenden Partner für die Umsetzung zu finden.

Nutzen für das Unternehmen

Die Unternehmen generieren konkrete Ideen für Plattform-basierte Services und können im Rahmen des Workshops passende Partner für die Umsetzung finden.

Ergebnis

Ideen für Plattform-basierte Services und Architekturwissen wie solche Services gestaltet werden können.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

 

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

In diesem Workshop Format liegt der Fokus auf der Generierung von Ideen für den Einsatz von Digitalisierungs-Technologien. Mit Hilfe von Kreativtechniken (Bsp.: Effectuation und Kaskade) werden Ideen und Anwendungsszenarien identifizieren. Durch das interaktive Format können sich die Teilnehmer untereinander austauschen und durch den Austausch die eigene Idee weiterentwickeln.

Nutzen für das Unternehmen

Die Unternehmen lernen Einsatzgebiete neuer Technologien kennen und entwickeln daraus Anwendungsszenarien für ihr Unternehmen.

Ergebnis

Ideen für die Anwendung digitaler Technologien.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

 

Diese Schulung wird von Steinbeis und/oder bwcon durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Alexandra Keller (Alexandra.Keller@steinbeis.de)

Inhaltsübersicht der Schulung


 

Kurzbeschreibung

In diesem Workshop wird den Teilnehmern der Fähigkeiten-basierte Ansatz vorgestellt. Der Ansatz beruht darauf, dass Unternehmen die vorhandenen Fähigkeiten nutzen, um sich mit diesen Fähigkeiten in internetbasierten Wertschöpfungsnetzwerken zu positionieren. Das Geschäftsmodell stellt dabei zukünftig ein Bündel unternehmensindividueller Fähigkeiten dar.

Den Teilnehmern wird dabei vermittelt, was eine Fähigkeit ist und wie diese dafür verwendet werden können, um in internetbasierten Wertschöpfungsnetzwerken Geschäftsmodelle zu gestalten. Der Fähigkeiten-basierte Ansatz wird dabei an Beispielen verdeutlicht und angewendet.

Nutzen für das Unternehmen

Im Rahmen des Workshops wird den Unternehmen der Fähigkeiten-basierte Ansatz vermittelt. Dabei wird aufgezeigt, wie über Fähigkeiten Ideen für partnerschaftliche Leistungsversprechen generiert werden können. Den Unternehmen wird dabei eine neue Perspektive aufgezeigt, wie Sie die Digitalisierung partnerschaftlich angehen können.

Ergebnis

Den Unternehmen werden Kenntnisse über den Fähigkeiten basierten Ansatzes vermittelt und wie Fähigkeiten zur Gestaltung von Geschäftsmodellen verwendet werden könnnen.

Impulse, wie die Digitalisierung partnerschaftlich gestaltet werden kann.

Dauer vor Ort

Ca. 3 Stunden

Autoren: Steinbeis, bwcon

Die Frage nach neuen, digitalen Geschäftsmodellen stellen sich viele Unternehmen. Ein allgemeingültiges Rezept gibt es dafür jedoch nicht. Ein Geschäftsmodell muss immer zu den Gegebenheiten und Voraussetzungen im jeweiligen Unternehmen passen. Dennoch gibt es einige Überlegungen, die Unternehmen tätigen können, wenn sie sich mit dem Thema “digitales Geschäftsmodell” beschäftigen. Im Video wird die Vorgehensweise, wie sie im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart angewandt wird, anhand eines bereits abgeschlossenen Mikroprojekts erläutert.

Hier geht es zu Video: Wie entsteht ein digitales Geschäftsmodell

Bei Fragen zum Thema oder Ideen für eigene Projekte kommen Sie gerne auf uns zu.

Ihre Ansprechpartner:

Patrick Weber Patrick.Weber@steinbeis.de

Alexandra Keller Alexandra.Keller@steinbeis.de

Lisa Rothfuß rothfuss@bwcon.de

 

Autoren: Steinbeis, bwcon

Die digitale Transformation ermöglicht Unternehmen ergänzende oder neue digitale Services zum bestehenden Leistungsportfolio anzubieten. Im besten Fall dienen diese Services nicht nur der Pflege der Kundenbeziehung, sondern generieren auch zusätzlichen Umsatz. Doch welche Preismodelle für digitale Services gibt es überhaupt? Um Unternehmen darüber eine Übersicht zu geben hat das Themenfeld „Service- und Geschäftsmodelleentwicklung“ hierfür ein Poster erstellt. Anhand von kurzen Beispielen werden die häufigsten Tarifierungsmöglichkeiten für digitale Services systematisch dargestellt.

Das Plakat können Sie hier herunterladen.

Für Fragen, tiefergehende Informationen und Projektideen in diesem Bereich stehen Ihnen unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Lisa Hornberger, bwcon GmbH (hornberger@bwcon.de)
Patrick Weber, Ferdinand-Steinbeis-Institut (Patrick.Weber@steinbeis.de)

Rückblick zum Workshop des Umsetzungsprojektes „Gewerkeübergreifende Zusammenarbeit“

 

Autoren: BWHM GmbH, FSTI, bwcon GmbH

Welche Organisationsform bietet den geeigneten Rahmen für zwei Handwerksbetriebe, die eine gemeinsame Projektidee verwirklichen wollen? Um diese Frage drehte sich der Workshop im Umsetzungsprojekt „Gewerkeübergreifende Zusammenarbeit“, der am 16. Oktober 2018 stattfand. Zu den Teilnehmern zählten die Schaaf GmbH, Maler Giese GmbH und FiliTime GmbH, sowie ein Vertreter des Vertreters des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands. Als Begleiter aus dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum waren Lisa Hornberger (bwcon) und Nina Steinhäuser (BWHM GmbH) mit dabei.

Die Idee einer auf die Bedürfnisse der Handwerksbetriebe abgestimmte, innovativen Softwarelösung hatten die Teilnehmer in den vergangenen sechs Monaten in mehreren Workshops bereits gemeinsam entwickelt. Die ursprüngliche Problemstellung für Hanna Schaaf von der Schaaf GmbH war, dass der Informationsaustausch mit Subunternehmern eine zunehmend große Herausforderung für den Betrieb darstellte. Wenn wir mit drei verschiedenen Gewerken an einer Baustelle arbeiten, muss es nicht sein, dass jeder nochmal neu das Aufmaß nimmt“, nennt sie ein Beispiel. Die anderen Unternehmen müssten nur auf diese Daten zugreifen können. Auch die Kommunikation läuft nicht gebündelt sondern über mehrere Kanäle unter anderem Telefon, Fax und E-Mail.

Patrick Giese von der Maler Giese GmbH hat sich hingegen über sein aus dem Malerbetrieb ausgegründetes Start-Up FiliTime GmbH schon des Problems der unzureichenden analogen Planstecktafel angenommen, die nun in einer digitalen Version von allen Mitarbeitern unterwegs abgerufen werden kann. Den Kopf hat Patrick Giese dabei voller weiterer Ideen.

Beim BIM-Cluster-Treffen im Juni, das vom Baden-Württembergischen Handwerkstag ausgerichtet wurde, trafen die beiden Betriebe schließlich aufeinander. Da man gleich bei der ersten Begegnung viele Überschneidungspunkte feststellte, gab es bereits am Tag darauf ein erstes gemeinsames Treffen mit dem Kompetenzzentrum. Bei diesem wurden erst einmal alle vorhandenen Ideen gesammelt und ein gemeinsames Konzept entwickelt. Außerdem konnte im Rahmen des Workshops ausgeschlossen werden, dass es bereits eine ähnliche Lösung am Markt gibt.

Welche Rechtsform ist für die gewerkeübergreifende Zusammenarbeit geeignet?

Vor der weiteren Ausgestaltung der Lösung, sahen die Projektteilnehmer jedoch die Notwendigkeit, erst einmal eine dazu passende Organisationsform auswählen. Zur Auswahl standen eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder eine Genossenschaft. Bevor man sich jedoch für eine der beiden Formen entschied, mussten erst einmal tragfähige Informationen zur Genossenschaft einfließen, da keiner der Projektteilnehmer bisher mit dieser Rechtsform in Berührung gekommen war.

Deshalb informierten die Projektteilnehmer auf dem Oktober-Workshop zunächst Herrn Roth, den teilnehmenden Gründungsberater des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, über den Projektverlauf. Daraus entwickelte sich direkt eine Diskussion über die Anwendbarkeit des Genossenschaftsmodells auf das gemeinsame Vorhaben. Entlang des Fragenkatalogs, den die Betriebe im Vorfeld zusammengestellt hatten, gab Herr Roth detailliert Auskunft zu Fragen wie: „Kann der Gegenstand einer Genossenschaft die Entwicklung und der Betrieb von IT/Software sein?“ oder „Gibt es Fördermöglichkeiten bei Genossenschaftsgründungen?“ Obwohl die Überlegungen im Vorfeld deutlich mehr Richtung GmbH-Gründung gegangen waren, sind sich am Ende alle einig: Die Genossenschaft ist eine gute Option als Rahmen für das Vorhaben. Die beiden Betriebe feilen nun intensiv am Geschäftsmodell für ihre gemeinsame Genossenschaft und werden dabei weiterhin vom Kompetenzzentrum begleitet. Die beteiligten Unternehmen sind sich darüber einig, dass die Unterstützung des Kompetenzzentrums ein wichtiger Baustein zum Projektfortschritt war und auch zukünftig ist.

Ansprechpartner:

Lisa Hornberger, bwcon GmbH (hornberger@bwcon.de)
Patrick Weber, Ferdinand-Steinbeis-Institut (Patrick.Weber@steinbeis.de)
Nina Steinhäuser, BHWM GmbH (NSteinhaeuser@handwerk-bw.de)